Montag, 19. Juli 2010
Nie wieder Zucchinis
So meine letzte Woche in Australien ist angebrochen. Das bedeutet auch das meine Versklavung auf dem Zucchinifeld seit Samstag vorbei ist und ich mich Morgen auf den Weg nach Sydney mache, wo ich mir dank großem Reichtums noch ein paar schöne Tage mache bevor ich nach Hause komme. Entsprechend gut ist meine Laune im Moment. Blöd ist nur das die Busfahrt nach Sydney zwei Tage dauert, was die Akkulaufzeit meines iPods doch deutlich übersteigt.
Naja ich werds überstehen.

also bis bald

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Freitag, 25. Juni 2010
noch 31 Tage
Hallo

Melde mich nach über 2 Monaten mal wieder.
Hab aber eigendlich nich viel zu erzählen.
Ich bin immernoch in Ayr und picke seit 8 Wochen Zucchinis, was echt ne ziemliche Scheißarbeit is aber egal. Hab mich mittlerweile dran gewöhnt.
Meine ursprünglichen Pläne noch durch West-Australien zu reisen habe ich inzwischen aus Geld und Lustmangel verworfen, hab mir aber vorgenommen das noch irgendwann nachzuholen.
Jedenfalls werde ich jetzt noch drei weitere Wochen hierbleiben und arbeiten und dann am 26. Juli den Rückflug antreten.
Ich bin also bald zurück.

bis dann

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Donnerstag, 22. April 2010
Ayr
So ich schreib mal wieder was, is ja schon wieder ne Weile her seit dem letzten mal.
Von der Zeit mit Mama und Papa schreib ich jetzt nich noch mal alles auf, das haben die euch ja sicher schon alles erzählt.
Nachdem wir die Eltern verabschiedet haben bin ich nach Cairns gefahren. Dort hab ich versucht nen Job zu finden, was aber leider nicht geklappt hat. Ausserdem hat es die gesamte Zeit nur gepisst. War alles nich so toll.
Ansonsten is Cairns aber eigentlich ganz nett. Man is nur leider geneigt zuviel Geld auszugeben.
Naja nachdem sich nach anderthalb Wochen jobtechnisch nichts ergeben hatte beschloss ich wieder Fruitpicking zu machen.
Deshalb bin ich jetzt in Ayr. Das is wieder son typisches Kaff in dem sogar noch weniger los is als in Bundaberg. Trotzdem find ich es hier besser, weil das Working-Hostel recht klein und familiär ist und man hier nich so abgezockt wird wie in Bundaberg. Die Leute sind nett und endlich hab ich mal einen Ort gefunden an dem es kaum Deutsche gibt, was meinem Englisch sehr gut tut.
Jedenfalls bin ich jetzt seit zwei Wochen hier. Hab zwar erst drei Tage gearbeitet aber das war mir auch schon vorher klar den die Saison beginnt erst im Mai. Eigentlich ist es dafür sogar ziemlich gut schon drei Tage gearbeitet zu haben.
Wie dem auch sei wenn alles so läuft wie geplant, arbeite ich jetzt bis Ende Juni, mache dann noch die Whitsundays und reise danach die Westküste runter. Das sollte nicht länger als einen Monat dauern. Und dann Ende Juli bin ich fertig und komme zurück nach Deutschland.
Bis bald

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Montag, 22. Februar 2010
Neuseeland und so
Hallo lange nix geschrieben, verzeiht meine Faulheit, das wird ein langer Beitrag. In Bundy hab ich bis zum Schluss Tomaten gepackt. War langsam langweilig und ausserdem ist es ziemlich heiß geworden. So unheimlich froh war ich aber am Abreisetag dann doch nicht. Das Abschiednehmen von einigen Leuten fiel mir dann doch wieder schwerer als ich mir im vorhinein gedacht hatte. Wie auch immer, am 31. um 3 Uhr morgens verlies ich Bundaberg mit dem Bus und fuhr ca. 14 Stunden lang zurück in den Süden bis nach Byron Bay. Das is son Party/Surfer-Örtchen. So ähnlich wie Surfers Paradise, nur schöner und ohne Hochhäuser. Dort hab ich aber zunächst nur die Nacht verbracht und bin am nächsten Tag weiter nach Nimbin gefahren. Das is ein 400 Seelen-Dorf das von Hippies gegründet und bewohnt wird. Ziemlich abgefahren da. Die Hauswände sind alle bunt angemalt, es gibt nur so Esoterik-Läden und man kann überall Gras, Kekse usw. kaufen. Dort hab ich 2 Nächte verbracht. War sehr entspannend.
Danach war ich noch zwei Tage in Byron Bay feiern. Am 5. bin ich dann zurück nach Brisbane gefahren um am nächsten Tag nach Neuseeland zu fliegen. In Christchurch angekommen, hab ich mich mit ein paar Freunden (Kathi, Anna, Lars) getroffen und wir haben uns am nächsten Tag ein Auto gemietet. Dann gings ab die Ostküste runter. Eigendlich kann man in Neuseeland nur Natur-gucken. Viel mehr gibs da nich. Eigendlich hat mir persönlich das Autofahren am meisten Spaß gemacht. Viele Kurven und man fährt praktisch im Minutentakt von einem schönen Panorama ins nächste. Ab und zu hat man dann irgendwelche natürlichen Sehenwürdigkeiten wie Wasserfälle, Gletscher, Seen oder Orte wo sich irgendwelche Viecher wie Seelöwen oder Pinguine aufhalten sollen ausgeschildert, zu denen man dann hinlaufen muss was sich nicht immer lohnt. Besonders die Viecher sind, von Robben und Seelöwen mal abgesehen, äusserst unzuverlässig. Viele die wir getroffen haben waren der Meinung das zwei Wochen viel zu kurz währen. Kann ich nich nachvollziehen. Wir haben alles geschafft was wir wollten ohne groß zu hetzen. Ich persönlich hatte nach den zwei Wochen ehrlich gesagt auch die Nase voll. Zuviel Natur is auf Dauer auch nich gut.
Was gibs noch über Neuseeland zu erzählen. Ich hab sohne Art Bungy gemacht. Hab auch ein Beweisvideo davon. Leider keine Fotos.

http://www.bungy.co.nz/index.php/pi_pageid/159

Ach ja und ich hab ne Beule ins Auto gefahren, hat mich 250 NZ$ gekostet. War blöd.
Wie dem auch sei, seid gestern bin ich nun, zusammen mit Lars, in Sydney. Wir sind durch die Stadt geeiert, haben ewig gebraucht bis wir ein Hostel gefunden hatten und haben schonmal die ersten Sehenswürdigkeiten abgeharkt. Jetzt fehlen hauptsächlich noch die ganzen Strände die es hier so gibt. Ich weis garnich was ich hier noch so lange machen soll bis Mom und Dad kommen.
So jetzt gibts noch Fotos aus Neuseeland.
Bis bald.







































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Donnerstag, 14. Januar 2010
Status, Zukunftspläne und Fotos
Ich melde mich nun nach über einem Monat auch mal wieder. Hat lange gedauert, aber hier passiert ja eh nicht viel.
Über Weihnachten und Neujahr ist das Hostel recht leer geworden. Zu Weihnachten war noch recht viel los und es gab Schwein und Lamm am Spieß und Bier, aber an Silvester wars nich so dolle. Es gab hier nichmal irgend ein Feuerwerk und ich musste an Neujahr arbeiten.
Ich hab in den letzten Wochen viel gearbeitet. Mittlerweile hab ich hier auf den meisten Farmen mit denen das Hostel Verträge hat gearbeitet. Nachdem der Bucket-Boy-Job vorbei war wurde ich auf einer anderen Tomatenfarm zum Packen eingestellt. Meisten stapel ich dort die fertig gepackten Tomaten auf die Paletten. Im vergleich zu den meisten anderen Jobs ist das ziemlich leicht, finde ich zumindest. Einige Andere sind daran schon gescheitert. Zwischendurch war ich auch noch Sweetpotatoes planten, Kürbisse picken, Bäume sortieren und Fischerboote entladen, aber seit über drei Wochen bin ich jetzt schon ununterbrochen beim Tomatenpacken und hatte im letzten Monat glaube nur zwei freie Tage, was aber nich schlimm is.
Obwohl ich jetzt gerade ganz gut Geld mache will ich hier endlich weg, bin schon viel zu lange da. Am 31. verpisse ich mich auch tatsächlich. Ich werde dann zurück nach Brisbane und von da aus für zwei Wochen nach Neuseeland fliegen mit ein paar Leuten die ich hier kennengelernt hab. Dort werden wir uns ein Auto mieten und die Südinsel angucken. Danach gehts warscheinlich nach Sidney.
So jetzt noch ein paar Bilder von Judith und mir.

























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Sonntag, 22. November 2009
Hab lange nix geschrieben da hier recht wenig passiert. Trotzdem geb ich mal nen Überblick was in den letzen Wochen passiert ist. Den Job bei den Sweetpotatos habe ich jetzt vier Wochen gemacht. Leider war das immer nur vier Tage pro Woche und damit nicht wirklich genug zum Geld verdienen. Allerdings war der Job generell ok und Farmer waren keine rumschreienden Arschlöcher wie auf manch anderen Farmen. Ausserdem hatte ich mich erstaunlich gut an das ewige Runterbeugen gewöhnt. Diese Woche haben wir dann alle Katoffeln weggepickt, womit der Job vorerst beendet ist.
Dann stand ich Donnerstag wieder auf Stand By. Freitag auch, aber da brauchte ne Tomatenfarm 16 Picker und ich war mit dabei. Gepickt wurde mit Maschiene, d.h. man sitzt beim picken und fährt langsam durch die Reihen. War ansich ganz ok aber ich fands irgendwie trotzdem scheiße, weil es dabei doch recht hektisch zugeht. Daher war ich auch nich ganz so froh als es hiess das wir am nächsten Tag wieder zum picken kommen sollten. Tatsächlich mussten einige (inklusive mir) am nächsten Tag (also gestern) wieder auf die Farm. Allerdings nicht als Picker sondern als Bucket-Boys. Das bedeutet wir laufen den ganzen Tag durch die Reihen und verteilen die leeren Eimer oder sammeln die vollen Eimer von den Pickern ein. Noch leichtere Jobs kanns, zumindest auf den Feldern, eigendlich nich geben. Ausserdem können oder müssen wir sogar ständig Pausen machen weil wir auf die Picker warten müssen. Die Picker werden übrigens pro Eimer bezahlt. $1,80 für einen Eimer mit ca. 20 Kilo. Die Wenigsten schaffen mehr als vier Eimer pro Stunde. Das muss der Horror sein. Heute haben auch im Laufe des Tages 5 Picker gekündigt. Naja ich hoffe jedenfalls das der Job jetzt länger geht, zumal wir dort sieben Tage die Woche arbeiten würden. Naja mal gucken.

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Mittwoch, 28. Oktober 2009
Endlich Arbeit
Mein Job ist tatsache Fulltime, hat ja auch nur fast drei Wochen gedauert. Obwohl es vorgestern zunächst noch hieß, das alle Kerle ohne Job noch weitere 2 Wochen warten müßten. Das trifft auch für manche, welche noch nicht so lange da sind wohl zu, naja andererseits wird hier jeden Tag was anderes erzählt.
Egal, mein Job ist jetzt jedenfalls erstmal für länger, denn auf dem Feld gibst genug zu tun. Gestern hab ich Katoffeln gepickt, d.h. knapp vier Stunden nach vorne gebeugt in der Erde rumwühlen. Danach haben wir die Katoffeln noch verpackt, wobei ich am Fließband stand und die schlechten Stellen weggeschnitten habe. Heute haben wir dann zuerst Steckklinge gecuttet (selbstverständlich auch nach vorn gebeugt) und dann eingeplanzt. So komm ich immerhin auf 7 bis 8 Stnden täglich. Hab jetzt aber noch nich durgerechnet wielange ich nun bleiben müsste um was zu sparen (auf jedenfall lange).
Vom Rücken bis in die Beine fühle ich nur noch Schmerz, aber ich beschwer mich nich. Ich bin froh endlich was zu haben.
Hier noch ein paar Fotos vom Hostel, sind noch noch nich so viele weil es schon dunkel ist. Ich mach aber noch welche.







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Freitag, 16. Oktober 2009
Statusbericht
Ich bin wie ihr ja schon lesen konntet im selben Hostel wie Judith. Ich habs nicht darauf angelegt bzw. hab sogar extra zuerst in fünf anderen Hostels gefragt, aber die "besten" Aussichten gabs halt nur im Cellblock. In jedem anderen Working-Hostel hier gibts Wartelisten von bis zu 3 Wochen. Ich hatte ja auch schon einen Tag Arbeit, aber dabei ist es bisher geblieben. Jetzt bin ich schon über ne Woche hier und langweile mich zu Tode. Davon abgesehen müsste ich jetzt schon bald ne Woche arbeiten, um das was ich hier inzwischen ausgegeben hab wieder reinzubekommen. Ganz schön frustrierend. Naja mal sehen. Bisher ist die Wahrscheinlichkeit hier nach zwei Monaten mit nem gewissen Plus rauszugehen immernoch am größten, so das weiterziehen bisher noch keinen Sinn macht.

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Mittwoch, 7. Oktober 2009
Judith ich verfolge dich
Ich hab genug von Hervey und will jetzt endlich ein bisschen Geld machen. Da das mit dem Door-Knocking nichmal ansatzweise geklappt hat hab ich mich nun endgültig fürs Fruitpicking egal welcher Art entschieden. Daraus folgt, dass ich nun auch nach Bundaburg eiere. Hatte beim Versuch mich da irgendwo im voraus anzumelden kein Glück, beziehungsweise muss man offensichtlich schon da sein bevor sich irgendwelche Arbeitsvermittler oder Working Hostels wirklich kümmern. Daher fahr ich jetzt auf gut Glück einfach hin. Is ja nich weit weg und ob ich nun hier oder dort noch ein paar Tage rumhänge macht keinen Unterschied. Aussdem scheint es im Moment nicht schwer zu sein in Bundaburg Arbeit zu finden, was mir inzwischen schon drei andere Backpacker, die von dort kamen und Judith hat ja wies aussieht auch schon was.
Jetzt sitz ich hier und in ner guten Stunde kommt mein Bus. Hab gerade auch meine Karte von der Westpac abgeholt und bin gerade total positiv überrascht das auch das noch geklappt hat (denn von sich aus angerufen, wie vereinbart, haben die natürlich nicht).

Achso, ich stell jetzt noch Fraser Fotos rein, natürlich im zugehörigen Beitrag.

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Sonntag, 4. Oktober 2009
Wir leben noch!
So zurück von unserer äusserst abenteuerlichen Tour auf Fraser Island. War echt geil, aber nach drei Tagen is auch gut. Aber von vorne.

Wir waren eine Gruppe von 9 Leuten. Neben mir, Judith und ihren drei Mädels waren noch zwei Kerle(auch aus Deutschland), eine Französin und eine Ungarin in unserer Gruppe. Die Tour ging Mittwoch früh los. Jede Gruppe bekam einen Jeep (komplett in Pink) und nach einer weiteren Einweisung (es gab schon eine zweistündige am Vortag) gings los. Zunächst zu Woolworth zum einkaufen und danach auf die Fähre nach Fraser. Es gab einen Zeitplan der uns mehr oder weniger grob vorschrieb wohin wir wann fahren sollten.
Die erste Station war Central Station zum Wasser auffüllen. Bereits hier war einige Wagen vor uns der Erste stecken geblieben, da ja überall nur Sand ist. Danach gings an den ersten See(dessen Namen ich gerade vergessen hab). Schönes klares Wasser mit x Fischen drin und nachezu weißer Sand.
Leider hatten wir dord bloss ca zwei Stunden Zeit da wir dann weiter mussten weil sich der Abend bereits langsam näherte. Also sind wir zum Strand, zur Campingzone, haben die Zelte aufgeschlagen und BBQ gemacht. Baden darf man im Meer leider nicht da der Strand nicht überwacht wird und es wohl ziemlich viele Haie und böse Quallen gibt.
Am nächsten Tag gings dann am Strand entlang Richtung Norden, zum Indian Head. Das ist ne Klippe von der aus man einen Großen Teil von Fraser Island überblicken kann. Auf dem Weg dahin gab es noch ein paar Zwischenstationen wie zum Beispiel ein Schiffswrack in das man zwar nicht reingehen durfte aber trotzdem konnte.
Am dritten Tag war dann anfangs das Wetter echt scheiße. Der Himmel war wolkenverhangen und es tröpfelte sogar ganz leicht. Zum Glück wurde das Wetter dann besser als wir zum Lake McKenzie fuhren. Das ist ein See wie in der Werbung. Stralendblaues, klares Wasser und weißer Sand. Leider hatten wir wegen des schlechten Wetters ziemlich getrödelt und hatten auch an diesem See recht wenig Zeit. Dann mussten wir zur Fähre, welche aber nicht da war weil das Hostel bei der Organisation Scheiße gebaut hatte. Daher mussten wir dann zu einem anderen Anlegeplatz rasen um noch von der Insel zu kommen, wobei wir noch einen kleinen Baum umgefahren haben.
So nagut das war der Trip erstmal im Groben. Wenn ich jetzt alles im Detail beschreiben wollte, würde ich hier wahrscheinlich noch 2 Stunden sitzen. Ausserdem kann ja Judith noch ergänzen.


Auf der Fähre


Unser Vehikel




Der Stand bzw. der Highway von Fraser(und Flughafen)




Der erste See (ich glaube der hiess Lake Wabby)


auch Lake Wabby mit Rücken zum See



Die erste Station am zweiten Tag: Eli Creek






Maheno Schiffswrack(2. Station)



Aussicht vom Indian Head

Danach hab ich irgendwie vergessen Fotos zu machen
aber hier noch Lake Mc Kenzie(danke Google)




(kein Photoshop, so siehts da wirklich aus)


Ich bleibe jetzt erstmal noch in Hervey Bay und bin auf Jobsuche. Hab heute schon in allen möglichen Geschäften und Kneipen nachgefragt, ohne Erfolg. Bin daher gerade ein bisschen frustriert aber egal. Wahrscheinlich mach ich doch erstmal Fruitpicking, zumal man da auch mehr Geld machen kann.

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